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Dances of Universal Peace

"Seit Anbeginn der Zeit haben heilige Tänze, Lieder und Geschichten die Menschen zusammengebracht - zu Jahreszeitzeremonien, Festen, im Alltag und in bestimmten Lebensabschnitten, für Ritual und Meditation. Die Tänze des Universellen Friedens sind Teil dieser zeitlosen Tradition. Die Tänze sind ein freudiger, multikultureller Weg, um in uns und anderen das spirituelle Wesen zu berühren. Sie verwenden heilige Worte, Gesänge, Musik und Bewegungen aus den vielen Traditionen dieser Erde und wirken dadurch für den Frieden und die Integration einzelner und Gruppen. Bei den Tänzen suchen wir vergeblich nach Darstellern und Publikum: Wir alle formen den Kreis gemeinsam!"

zitiert aus einer Informationsschrift
des Tanz-Netzwerks

Der Begründer der "Dances of Universal Peace" ist der amerikanische Jude Samuel L. Lewis (1896 - 1971). Diese Sammlung von Tänzen wurde ursprünglich durch sein eigenes intensives lebenslanges Studium der Welttraditionen inspiriert. Er ist der erste im Westen geborene Roshi des Rinzai-Zen-Buddhismus, gleichtzeitig galt er als chassidischer Rabbiner und als Kenner der Kaballah. Er war für einen kleinen kontemplativen Orden in deiner Heimatstadt San Franciscio einer der spirituellen Lehrer und hat die Evangelien ausgelegt. Er war ein Meister des Bhakti-Yoga in der Nachfolge von Swami Papa Ramdass und Mother Krishnabai und ist von verschiedenen Sufi-Tariqats als Lehrer/ Murshid anerkannt. Ebenso sind sie durch Begegnungen mit zahlreichen Lehrern und Mentoren aus diesen Traditionen auf seinen ausgedehnten Studienreisen sowie durch seine Erfahrungen mit Volkstänzen geprägt. Er erkannte die Einheit, die allen Religionen zugrunde liegt und die Bedeutung, die Begegnung und Austausch, tieferes gegenseitiges Verstehen und darauf gegründete Toleranz für den Weltfrieden haben. Vor allem Hazrat Inayat Khan, Lehrer im Sufismus und Ruth St. Denis, eine Pionierin des spirituellen Ausdruckstanzes, waren für die Entstehung der Tänze in ihrer heutigen Form von großer Bedeutung. Samuel Lewis hat sich auf seinen Studienreisen auch intensiv als Botschafter für den organischen Landbau betätigt, denn er verfügte über beträchtliches Wissen, das zur Minderung von Hungersnöten an vielen Orten beigetragen hat.

Erst im Alter von 70 Jahren entstanden in San Francisco die ersten Friedenstänze, deren Zahl seit seinem Tod von ca. 50 Tänzen bis heute auf über 400 angewachsen ist. Sie umfassen -außer den schon genannten Traditionen - mittlerweile auch Tänze der Ureinwohnertraditionen sowie Tänze alter Religionen aus dem Nahen Osten (u.a. Tänze an die Große Mutter).

In vielen Ländern dieser Welt ist die Netzwerkarbeit im Aufbau: Kurse werden vielerorts regelmäßig angeboten, Tanzfeste und Tanzreisen in Krisengebiete stärken den Willen zum inneren und äußeren Frieden; ein Teil der LehrerInnen arbeitet im heilpädagogischen und psychiatrischen Bereich sowie mit Kindern und Jugendlichen und in der Geburtsvorbereitung. Die Tänze werden in Kindergärten und Schulen ebenso wie in der Ökologiearbeit, auf Friedensfesten und Kirchentagen getanzt, sie sind Bestandteil von Therapie und Fortbildung.
Das NdL (Netzwerk der Tänze des Universellen Friedens in den deutschsprachigen Ländern) ist Ansprechpartner des internationalen Zentrums im deutschsprachigen Raum. Es ist Informationszentrale, bietet Seminare und Fortbildungen an, erfüllt Übersetzungsaufgaben und informiert seine Mitglieder regelmäßig durch Rundbriefe u.a. Infos. Informationen zur Mitgliedschaft bei der unten angegebenen Adresse.

Jamila Michaele Pape, seit 1993 mit "Dances of Universal Peace" verbunden
Informationen auch über Ausbildungsarbeit im deutschsprachigen Raum, Angebote in verschiedenen Regionen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten sowie Ansprechpartnerin und Kontaktperson für Österreich
Anschrift: Malmedyer Strasse 35, D-52066 Aachen; Tel.: 0049 - 241 - 9 57 10 87
email: impulse.jmp@web.de

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